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Neuigkeiten
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Geschrieben von: FO
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. April 2012 um 13:17 Uhr |
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Neuigkeiten
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Geschrieben von: as
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Hier erfahrt Ihr alles Neue und Wissenswertes über die Trachtenkirmes in Möhra und den Kirmesverein Möhre e.V. Sowie die Bilder unserer Unternehmungen und vieles mehr. Wenn Ihr euch anmeldet werdet Ihr immer über aktuelle Termine informiert und habt Zugriff auf die Inhalte des Mitgliederbereichs. Ihr könnt an umfragen Teilnehmen und wenn Ihr wollt Beiträge einreichen die dann auf unserer Seite veröffentlicht werden. Natürlich freuen wir uns auch immer über Einträge im Gästebuch.
Also viel Spaß!
Dritze, Viertze, Kittelschürze |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. August 2010 um 09:53 Uhr |
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Historisches
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Geschrieben von: as; FO
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Von Kirchweihfest, Kirmsch und Kirmes
Die erste Erwähnung eines solchen Festes stammt aus dem Jahre 1785. Damals wurde sich Bei dem Geistigen Untergericht in Salzungen beschwert daß, das Junge Gesinde in Möhra allerlei Üppigkeiten und Unfug am Kirchweihfest anstelle. Vom Gericht wurde Strafe angedroht.
Ein weiterer ausführlicher Bericht über die Möhraer Kirmes ist aus dem Jahre 1842 überliefert. Darin beschreibt der damalige Pfarrer Ausfeld unter anderem die Übelstände und Missbräuche beim Kirchweihfest , welches in damaliger Zeit von Sonntag bis Dienstag gefeiert wurde. Ausfeld ist besorgt darüber, dass das enge Zusammensein der Kirmespaare während der Tage und Nächte des Festes... leicht der Unzucht Tür und Tor öffne. Außerdem empört ihn der übermäßige Brandweingenuss der Burschen und Mädchen, der seine negativen Wirkungen nicht verfehle: die Scherze werde grob und gehen (wie die Lieder) ins Unanständige über. Genau wie heutzutage zu Weihnachten gab es auch vor dem Kirmesfest einen Festheiligabend. Tanz und Gelage fanden im oberen Wirtshaus zum Wilden Moor statt, was meist bis Mitternacht andauerte. Am nächsten Morgen zogen die hiesigen sowie die Kupfersuhler und Rörichshofer Burschen gemeinsam mit Musik in die Kirche. Pfarrer Ausfeld beklagt, dass es dann oft Rangeleien und Streitereien gäbe. Außerdem ließe die Müdigkeit und der Restalkohol keine Andacht in der Kirche aufkommen. Am dritten Kirmestag besorgten sich die Kirmesburschen Pferde und zogen damit um den ganzen Moorgrund zum Schäfer, um einen Hammel zu erhandeln.
Vor allen die Älteren fanden es anstößig, wenn ein Hammel bei Trauermusik, dazu noch auf einen öffentlichen Platz geschlachtet wurde. Aus diesem Grunde könne das am darauf folgendem Tage stattfindendes Reformationsfest in den abgestumpften Seelen und den von weltlicher Lust erfüllten Herzen keinen Platz gewinnen. Die zahlreichen Übelstände und Missbräuche hätten leider dazu geführt, dass das Kirchweihfest in seiner jetzigen Gestaltung nicht im mindesten auf den Namen eines edlen Volksfestes Anspruch machen kann ...außerdem sei es ein üppiger Keim der mancherlei Unziemlichkeiten, an welchen das gesellschaftliche Leben der Landbewohner an den weniger arbeitsreichen Wintermonaten leidet. |
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Trotz dieser heftigen Kritik und den zahlreichen Verbesserungsvorschlägen des Pfarrers hatte sich bis zur Jahrhundertwende nichts geändert. Lediglich das Hammelschlachten wurde nicht mehr durchgeführt. Erst 1925 beschloss der Gemeinderat, dass der Pfarrer keinen Kirchweihgottesdienst mehr halten musste. Außerdem wurden die Feiertage auf Freitag bis Sonntag verlegt.
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1947 wurde nach den leitvollen Kriegsjahren erstmals wieder auf zwei Sälen in Möhra Kirmes Gefeiert. In der oberen Gastwirtschaft "Zum Wilden Moor" vergnügte sich die Jungend während sich in der Gaststätte Zum goldenen Stern die Älteren und die verheirateten Pärchen zusammenfanden. |
Als in den Siebziger Jahren der obere Saal wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, musste man sich mit nur einem begnügen. In den Nachkriegsjahren trugen die Mädchen einfache Kleider, die neu genäht oder gekauft wurden. Seit1970 gibt es in Möhra wieder Trachtenkirmes.
Diese Tradition hat sich bis heute erhalten. Zum heutigen Zeitpunkt musste der Saal, zwecks der hohen Besucherzahlen dem Festzelt weichen. Gefeiert wird immer noch von Freitag bis Sonntag mit Tanzabenden Frühschoppen mit Kinderkirmes. Nur das Kirmesantrinken am Donnerstag vor den Feierlichkeiten hat sich zur Disco weiterentwickelt. Die Kirmeseröffnung am Freitag wird mit einem Fackelumzug durch den Ort eröffnet und endet traditionell mit dem Lumpenumzug am Montagabend. Natürlich wird Sonntags bevor der Frühschoppen beginnt die Messe in der Kirche besucht, allerdings gab es im Laufe der Jahre immer weniger Beschwerden des hiesigen Pfarrers. Auch über übermäßigen Brandweingenuss gibt es keine Empörung mehr, da Schnaps und Bier ihren Siegeszug hielten.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 17. März 2012 um 13:19 Uhr |
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